Über mich

Ich bin Annabell Elisabeth Kinzel, im Ruhrgebiet geboren und heute in Düsseldorf zu Hause. Kunst begleitet mich, seit ich denken kann. Meine Mutter hatte eine eigene Kindermalschule, in der ich praktisch aufgewachsen bin. Dort habe ich früh angefangen zu malen, zu experimentieren und meinen eigenen Stil zu entwickeln.


Heute entstehen auf meinen Leinwänden großformatige Werke, die Realismus mit abstraktem Chaos verbinden. Ich arbeite hauptsächlich mit Acryl und Pastell, manchmal auch mit Collage-Elementen und Graffiti. Im Mittelpunkt steht immer ein realistisches Motiv. Drumherum entsteht eine Welt aus knalligen Farben, Zahlen, Formeln, Zitaten, Symbolen und Gedanken. Ein bisschen wie die Tafel eines verrückten Wissenschaftlers. Auf den ersten Blick chaotisch, aber nichts davon ist bedeutungslos.

Im Kern geht es in meiner Kunst um Erfolg. Nicht nur darum, ihn zu erreichen, sondern vor allem um den Weg dorthin.

Mich fasziniert, was Menschen antreibt. Warum manche trotz Rückschlägen weitermachen, über sich hinauswachsen und ihre eigenen Grenzen verschieben. Genau diese Gedanken stecken in meinen Bildern.

Supercars, kraftvolle Tiere oder Sportler stehen dabei symbolisch für Eigenschaften, die uns auf unserem eigenen Weg weiterbringen: Mut, Stärke, Disziplin, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit und den Willen, nicht aufzugeben. Jedes Motiv erzählt seine eigene Geschichte, aber die eigentliche Botschaft lässt sich auf jeden von uns übertragen.

Eine besondere Rolle spielt für mich die Verbindung zwischen Mathematik und Kunst. Ich liebe den Gedanken, dass sich selbst etwas so Individuelles wie Erfolg in Formeln und Zahlen zerlegen lässt. Deshalb verstecke ich in meinen Werken Berechnungen, Zitate und kleine Botschaften, die alle mit dem jeweiligen Motiv und dem Weg zum Erfolg zusammenhängen. Manche entdeckt man sofort, andere vielleicht erst nach Monaten. Ich möchte, dass meine Bilder immer wieder neue Details preisgeben.

Beim Malen arbeite ich meistens spontan und intuitiv. Ich mag starke Kontraste, intensive Farben und die Spannung zwischen einem klaren, realistischen Motiv und allem, was drumherum passiert. Meine Bilder dürfen laut sein, auffallen und auch ein bisschen provozieren.

Ich will keine Kunst schaffen, die einfach nur gut an der Wand aussieht.

Ich möchte Bilder schaffen, die etwas auslösen. Die einen jeden Tag daran erinnern, wofür man arbeitet, was man erreichen will und warum es sich lohnt, dranzubleiben. Denn Erfolg sieht für jeden anders aus. Der Weg ist selten geradlinig, manchmal chaotisch und voller Umwege. Aber genau das macht ihn aus.

Meine Kunst soll daran erinnern, dass man seinen eigenen Weg gehen kann. Auch wenn er nicht immer einfach ist.